W I N D  &  W E L L E N

     Start | Törns | Links | Kontakt





Endlich Bogense

Rund Fünen mit einer Delphia 29
20. August bis 3. September 2010

Nun unternehme ich einen zweiten Versuch, Fünen zu umrunden, die zweitgrößte dänische Insel. (Eigentlich ist sie die drittgrößte, wenn man nämlich den Norden Jütlands ebenfalls als Insel zählt.) Bei meinem letzten Anlauf im Juni hat der Wind nicht gepasst, außerdem war ich ein wenig träge. Dieses Mal bin ich jedoch entschlossen, die schmale Passage zwischen Jütland und Fünen, über die man den Norden der Insel erreicht, hinter mich zu bringen. Wenn man da einmal durch ist und den Hafen von Bogense erreicht hat, ist man so gut wie herum, von dort wird man dann mit ein bisschen Glück von westlichen Winden in den Großen Belt geschoben, an die Ostseite der Insel..


Fünen: Der nördlichste Hafen ist Bogense

Dieses Mal – es ist mein vierter Einhandtörn - wartet auf mich auch ein anderes Schiff, ein modernes, eine Delphia 29, Baujahr 2007. Ich bin neugierig auf den Kontrast zu den um vieles älteren Yachten, die ich zuletzt gesegelt bin, wie die Marieholm 28 oder die Hallberg Rassy 31 Monsun.

Irgendjemand hat die Delphia auf den idiotischen Namen „Veni Vidi Vici“ getauft, aber dafür kann sie ja nichts. Ich nenne sie für mich das Pummelchen, weil sie gar so gedrungen und hochbordig am Steg schaukelt. Sie hat etwas von einer gutmütigen, freundlichen Mamsell, der kriegerische Name passt so ganz und gar nicht. Sie ist weder eine rassige Geliebte, noch eine gealterte Schönheit, sondern ein gemütliches Schiffchen, das ganz darauf ausgelegt ist, dass man sich wohl fühlt. (Es gibt sogar warmes Wasser, ein Detail, das mir bis dahin völlig gleichgültig war.)

Die Delphia 29 "VeniVidiVici"

Einen Tag bringe ich damit zu, das Pummelchen kennen zu lernen und seeklar zu machen, am Abend ist dann alles bereit für die Überfahrt nach Dänemark.

Weiter